Quellen zur Familienforschung in staatlichen Archiven

 

 

Am Freitag, dem 28. September 2012 um 20 Uhr, hält

Frau  Dr. Monika von Walter
Hauptstaatsarchiv München

im Kloster Weltenburg einen Vortrag mit dem Thema

Quellen zur Familienforschung in staatlichen Archiven

Die Beschäftigung mit der eigenen Familiengeschichte ist in den letzten Jahren zu einem regelrechten Volkssport geworden. Immer mehr Menschen, darunter auch zunehmend jüngeres Publikum, begeben sich auf die Suche nach ihren Vorfahren und den Wurzeln ihrer Herkunft.

Neben den kirchlichen Archiven, wo Tauf-, Heirats- und Sterbematrikel aufbewahrt werden, sind es gerade die staatlichen Archive, die eine Vielzahl unterschiedlicher Quellentypen zur Familienforschung besitzen; Dokumente, die über eine reine Datensammlung hinausgehen  und einen tieferen Einblick in die Lebensweise unserer Vorfahren vermitteln können.

Im Vortrag wird gezeigt, wie man eine seriöse Familienforschung angeht und welche Voraussetzungen dafür nötig sind; anhand zahlreicher Abbildungen werden die verschiedenen Typen von Dokumenten und deren Aussagekraft für die genealogische Forschung dargestellt:

Unterlagen der Verwaltungsbehörden und Gerichte zu Geburt, Heirat und Tod, Schul- und Militärdienst, über die rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Lebensverhältnisse einer Person, aber auch über Auswanderungen. So wird die Alltagsgeschichte einer vergangenen Zeit wieder lebendig. Aufgrund der Quellenvielfalt beschränkt sich der Vortrag im ersten Teil auf das 19. und 20. Jahrhundert. Die Quellen für die Zeit vor 1800 werden voraussichtlich in einem Vortrag im Jahr 2014 vorgestellt. 

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